Aus-gesprochen gut: Cherry-T's Lieblingswörter

Aktualisiert: März 14


Worte, die dank hoher Ausdruckskraft Eindruck machen - ein Einspruch ins Herz, sozusagen:

Mit näherem Blick auf die deutsche Sprache, bekanntlich ja die Sprache der "Dichter und Denker", und zwar nicht nur "wortwörtlich" sondern auch mal "zwischen den Zeilen", kommt ihre metaphorisch-beschreibende Ausdruckskraft zum Vorschein.

Viel Inspiration hierzu fließt ein von Kurt Tepperwein.

In einem einzigen Wort kann eine ganze Geschichte stecken -

lasst euch im Nachfolgenden solche Geschichten erzählen:


- Advent / Adventure: vom Lateinischen advenire = ankommen, eintreffen.

Dagegen kommt die Erfindung (engl. = "inventure") vom Lateinischen invenire = entdecken, (er)finden.

Kreiere im Leben (d)eine spannende Balance aus "ad-venire"

(in die Welt hinaus, aus dir heraus gehen) und "in-venire"

(in dich hineingehen, auf dich eingehen) - also der stetigen Erfindung und Erleben deiner Selbst im Außen ("adventure") und im Innen ("inventure")


- ahnen: Eine Ahnung ist ein Bauchgefühl, eine oft rational nicht erklärliche Intuition.

Das Wort ahnen deutet auf die wertvolle Verbindung zu unseren "Ahnen", also zu einem tiefen, umfassenden Erfahrungsschatz (eine Art "globales Unterbewusstsein") hin.


- All-eine: In Stille, in Ein-kehr in uns, können wir zur Erkenntnis und Wahrnehmung der Einheit allen Seins in und um uns kommen.


- Auf-gabe: macht die Wichtigkeit von "Loslassen" deutlich - jede Auf-gabe hat und braucht eine "Lösung" (von oder für).


- Aus-schöpfen: Ganzheitlich, vollumfängliche Erfassung der Schöpfung in dir und um dich.

- Be-stimmung: Werde wieder hell-hörig - und vernehme, was für dich stimmt und zu dir ge-hört. Traue dich wieder, deine eigene Melodie durch dich als Resonanzkörper zu spielen -

aus voller Seele, mit deinem Herz als Noten-Schlüssel, deinem Körper als Taktgeber.


- Blendend: (Englisch: to blend = mixen) Alles fließt zusammen und wird Eins.

Trennung wird aufgelöst.


- Be-dürf-nisse: Es tut uns gut, unsere Be-dürf-nisse wieder mehr zu vernehmen und zu pflegen, anstatt uns nur unseren Be-müss-nissen hinzugeben.


- Con-vincere: Aus dem Lateinischen convincere = überzeugen; con=mit und vincere=siegen: veranschaulicht also wieder die Kraft des Glaubens; wenn wir es schaffen, uns selbst zu überzeugen, können wir als Einheit "zusammen" mit uns selbst siegen


- sich beschweren: Beschweren beschwert dich auf deinem Weg, wortwörtlich. Indem wir meckern und uns in die Opferrolle begeben, sind wir problemorientiert statt lösungsorientiert. Wohin man Gedanken spendet, wird Energie hingesendet und es wächst. Du nährst damit also deine Probleme. Das führt zur Er-drückung (im Lateinischen =

De-pression!) von Fortbewegung und dem "Fließen" des Lebens durch dich und mit dir.


- de-struktiv und kon-struktiv: Warst du selbstzerstörerisch,

destruktiv im Umgang mit dir selbst?

Dann hast du dich eben auseinander gebaut (vom Lateinischen = destruere),

um dich ab jetzt ganz neu wieder zusammen- und aufzubauen

(lateinisch = construere).

Denke und sei ab jetzt also konstruktiv:

Wer und wie möchtest du sein? Dein Bauplan liegt in deiner Hand -

oder besser gesagt: In deinem Herzen.


- ein-fach: Das Leben ist wirklich so ein-fach und schön, je mehr wir "Single-Tasking"

(also eine wortwörtlich ein-fach orientiertes Handeln und Denken) statt "Multi-Tasking" praktizieren. Nur legen wir die mentalen Schienen für Präsenz-Bewusstsein und Achtsamkeit.


- Die "Heilige 3-Faltigkeit des Lassens":

Ein-lassen: "All-in" gehen (siehe oben)

Zu-lassen: Was „bleiben soll“ und zu dir gehört

Los-lassen: Was „forttreiben soll“ und nicht zu dir gehört


- Ein-sam genau so wie all-ein - muss nicht negativ sein, sondern deutet auf die Rück- und Einkehr zu und mit uns selbst.


- Ein-sicht: Wir erwachen, wenn wir uns annehmen und erkennen, so wie Gott uns gemeint hat - und uns damit ersichtlich wird, dass alles eins ist (=Einsicht).


- Ent-bindung: Eine Geburt ist das eindruckvollste Bild für Leben: Wir "erblicken das Licht der Welt", wenn wir entbunden werden.

Betrachte deinen Weg bestehen aus "täglich neue Ent-bindungen", erblicke dich und die Welt in täglich neuem Licht.

Und lasse dich heute nicht weiter materiell (mater=Mutter) binden, sondern erhalte nur noch die reinste Form der Bindung aufrecht - die einzige, die nicht im Widerspruch zur Freiheit steht, sondern sie sogar fördert: LIEBE.


- Ent-decken: Was schon vorher da war tritt ins Sichtbare, ins Bewusstsein. Es wurde nur die darüber liegen „Verdeckung“ aufgehoben.


- Ent-täuschung: Die Täuschung hört auf.


- Er-finden: Ans sich täglich neues und sich neu erfinden können - finde ich gut.


- Er-warten: Wenn wir viele Er-wartungen an das Leben und andere stellen, sind wir in der Er-wartung für das wahre Leben im Jetzt: Wir warten darauf, anstatt es jetzt anzunehmen.


- ge-hören: hast du hin ge-hört, was zu dir ge-hört, und wo du hin gehörst?


- Gleich-gültigkeit: in unserem Sprachgebrauch oft negativ eingefärbt für "desinteressiert" verwendet. Dabei bedeutet es viel mehr: Egal welche Angebote das Leben mir präsentiert, ich nehme sie alle als ganz offen als gleich-gültig an und erkenne ihren Wert für mich und meine Entwicklung auf dem Weg zur Vollkommenheit in jedem Moment.


-Gründlichkeit: ist nicht nur streberische Sorgfalt - es geht darum, den Dingen auf den GRUND zu gehen, Essenz und Ursprung der Dinge erkennen und verstehen zu wollen.


- Herausfinden: Du bist schon ganz in dir, musst dich nur entzwiebeln

„in jedem Dicken steckt ein Dünner der raus will“ K. Tepperwein


- Individuum: vom Lateinischen individuum = das Atom, das Ganze, das Unteilbare - denn genau das sind wir all(ein)e. Auch eine Ableitung zum lateinischen Wort

divinus = das göttliche, steckt mit drin.

All das sind wir, jede(r) von uns, wir müssen uns in Momenten der Ver-zwei-felung, der

Un-ein-inigkeit, nur wieder daran er-innern.

- Influencer: Vom Lateinischen influere = hineinströmen.

Wähle deinen Ein-fluss von Außen mit Bedacht.

Wähle Vorbilder, die dein künftiges Selbst reflektieren, nicht dein vergangenes.


- Inter-essant (vom Lateinischen = dazwischen „seiend“/stehend):

All die inter-essanten Infos, Nachrichten, Inputs etc., wenn wir sie alle „bei uns behalten“ und wir gar keine Zeit mehr für „Stille“, also eine "Input-fasten-zeit" nehmen, können uns überreizen und uns somit für eigene, innersten Bedürfnisse taub machen. Sie stehen quasi zwischen unserer Sinneswahrnehmung und Innenwahrnehmung können die Brücke zwischen beiden Kanälen verzerren.


- Inspiration (Lateinisch = hineinblasen, einhauchen): im "nach Außen gehen" (= Adventure, siehe ganz oben) können wir "das Leben einatmen" und uns somit inspirieren lassen. Inspiration deutet auf deine innere Wahrheit (spirit = Geist, Seele) hin - welche kommuniziert wird über:


- In-tui-tion (Lateinisch: in = in, tuere = sehen; tui = dich): Alle Fragen & Antworten liegen bereits in dir. Hör auf im Außen zu suchen, was du nur Innen ent-decken (siehe oben) kannst.


- not-wendig: es ist nötig, dich und deinen Blick zu wenden. Hör auf gegen bekannte Wände zu laufen und zu viele Ein-wände von Außen anzuwenden. Wende dich dir selbst zu. Nicht alles, was du in- und aus-wendig kannst, ist für die jetzige Situation richtig - vielleicht ist die Wende auch auf-wendiger. Aber eben not-wendig.


- Re-bell-i-on: Re=zurück; Bell=schön; I = ich; On = On/los :-)


- sich Sorgen machen/ sich ärgern: Wie die Formulierung deutlich macht, handelt es sich um selbst gemachte „Eigenkreationen“ - man ärgert und sorgt sich selbst,

nicht jemand anderen.


- selbst-los sein:

es gibt einen schmalen Grat zwischen gesundem Altruismus, dem Helfen um des Helfens Willen (bei dem man aus innerer Kraft und Liebe gibt, und seinen "Mindesteinsatz" aber, meist sogar mehr, wieder zurück bekommt),

und selbst-loser, destruktiver Aufopferung. Bei letzterem vernachlässigen wir das Selbst, unsere Grenzen und Bedürfnisse (siehe oben), und damit gehen wir über das Maß hinaus, was eine gesunde Balance in der Geben-und-Nehmen Dynamik in und durch uns zu anderen schafft.


- Service: Vom Lateinischen servire = dienen. Erfüllung finden wir im Service für uns und andere - was dient mir und wofür bin ich dankbar? Wie kann ich anderen dienen?

Nicht zufällig daher auch die Ähnlichkeit zum Lateinischen Wort servare = bewahren, retten, behüten.


- stimmt/ stimmen: Das Leben ist voller Umstimmungswerkzeuge, und wir sind Resonanzkörper. Je besser wir lernen beides zu nutzen und feine Nuancen und Dissonanzen zu hören, können wir erkennen, wenn etwas mit uns nicht (zusammen)stimmt. Hör genau zu:

Nicht wir stimmen nicht - etwas stimmt mit uns eben nicht zusammen. Eine Dis-harmonie

im ab-gestimmten Gesamtsystem Geist, Körper, Seele und Umwelt besteht - die wir jedoch gezielt umstimmen und harmonisieren können. Denn alles in und um uns besteht aus (Energie)schwingungen, und bedeutet sind ihre Beziehungen zueinander, nicht die Schwingungen in einzelner isolierter Wahrnehmung.

Werde hellhörig und nutze alle Umstimmungswerkzeuge und die Möglichkeit in dir, dich einzustimmen und gemäß deiner eigenen "(Herz)Tonart" mitzusingen.

Sonst bleibt dein Selbst unerhört. Stimmt's?


- Ver-antwort-ung: Erkenne deine eigenverantwortliche Antwortfähigkeit auf alle Lebensumstände im Jetzt an. Wer andere Menschen und Umstände für sein Innenleben ver-antwortlich macht, verliert an Eigenmacht.


- Ver-halten: Hierzu war mir so viel zu sagen - dass ich es gleich in einen separaten Blogbeitrag gepackt habe: (k)ein Anhaltspunkt.


- ver-stehen: oft müssen wir unseren derzeitig Standpunkt verlassen - sozusagen uns ver-stehen, um uns wahrlich zu verstehen. Und was eigentlich noch besser wirkt: ver-gehen. Ein Spaziergang lockert dich und deine Ansichten auf.


- viel-seitig sein: durch offene und flexible Charaktervarianz hat man vorteilhaften Zugriff auf die verschiedensten Polaritäten des Lebens, statt nur an seinem Standpunkt, "end-gültig" stehen zu bleiben.


- Ver-gebung: Du gibst dein Herz, deine Akzeptanz, voll und ganz her . Wenn man alles ver- und hergeben kann, ist man reich.


- ver-zwei-feln: wir sorgen uns, haben Angst, sind ratlos - oft deswegen, weil wir die Einheit von und in allem in diesen Momenten vergessen. Indem wir uns an sie er-innern, können wir Ver-zwei-felung auflösen und uns einigen.


- vorschlagen: in Momenten der (Entscheidungs-)unsicherheit, befrage dein Herz, was es dir vor-schlägt. Dann erhältst du mit einem Schlag die richtige Antwort. In es verschlägt dich bestimmt dahin, wo du sein sollst.


- wesen-tlich: was gehört wirklich zu dir, zu deinem "entzwiebelten", reinen Wesen und einen "Seins-kern"? Lerne loszulassen, was nicht wesen-tlich zu dir gehört.

Und lerne auch andere ganz wesen-tlich zu erkennen, statt ihre un-wesen-tlichen "Bela(n)ge" zu be- und verurteilen.


- zusammen-reißen: denkst du du kannst dich ent-falten, wenn du dich immer zusammen-reißt?


Am liebsten wollen wir diese Liste zusammen stetig erweitern und er-gänzen - damit sie noch gänzlicher wird.

Hast du Ideen und Vorschläge hierzu?

Schreib uns hier gerne!

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