Lebensgeschenk.

Aktualisiert: 2. Aug.





Wenn wir etwas nicht akzeptieren was ist, aber auch nichts dagegen unternehmen,

verfluchen und vergiften wir sowohl unsere Vergangenheit und Gegenwart, als auch unsere Zukunft - weil wir ja auch heute nichts ändern.

Das ist natürlich ein Weg, den du wählen kannst, und damit natürlich das Geschenk des Lebens wie eine ungeöffnete, schwere Last mit dir tragen und die/den Schenker(in) verfluchen. Diese(r) wollte dir sicher auch nie etwas böses - es sind nun mal freie Menschen auf dieser Welt, die Entscheidungen treffen und dadurch die Umstände geformt haben, in denen du jetzt steckst.

Und allen voran gehörst du zu diesen Kreatoren deiner Umstände.

Sei ehrlich zu dir selbst - hättest du bei allen vergangenen Entscheidungen wirklich NIE eine andere Wahl gehabt? Mit Sicherheit war mindestens eine Variationsmöglichkeit dabei, durch deren Wahl du heute ganz woanders wärst.

Aber dieses Alternativszenario ist nicht, sollte vielleicht gar nicht sein.

Du bist hier und jetzt genau richtig wo und wie du bist.


Dies zu akzeptieren ist der Startpunkt für den zweiten,

viel bunteren und l(i)ebenswerteren Weg, der Alternative zu obig beschriebenem Weg.

Auf ihm bist du dankbar für deine Vergangenheit mit all ihren Herausforderungen,

sie hat dich geformt und hier her gebracht. Mit all den Menschen, sie haben dich bereichert, begleitet, dir gezeigt was Liebe ist. Du bist unendlich dankbar hier zu sein, das Geschenk des Lebens geöffnet zu haben und es mit voller Akzeptanz anzunehmen, wissend, dass dieses einmalig ist, sich gleichzeitig ein Leben lang wandelt und nie ganz ausgepackt sein wird. Es ist vor allem ein Erlebens- und Beziehungsgeschenk.

Mit der Welt, Natur, Mitmenschen, dir selbst, und was sonst noch dahintersteckt - und mit dem, was uns alle verbindet. Der Zukunft gehst du mit Neugierde, offenen Armen und Herzen entgegen.

Denn nur so hat die Vielfalt des Lebens und dein "Geschenkeplan" auch eine Chance, von dir dankbar auf- und angenommen zu werden. Also lass dich beschenken, und schenke weiter. Denn einander zu geben macht uns nicht ohne Grund heiter.

Einander zu geben ist einander zu lieben, und das war, ist und bleibt

der unvergängliche Kern des Lebensgeschenks.

12 Ansichten3 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen